21 Tage Texter-Tipps: #3 – Strukturiere deinen Text2019-02-10T03:43:35+01:00

Tipp Nummer 3

Es gibt Menschen, die setzen sich an den Rechner oder vor ein weißes Blatt und schreiben einfach los. Persönlich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass das Schreiben wesentlich einfacher ist, wenn die Textstruktur vorab in Grundzügen feststeht. Damit stellst du sicher, dass der Artikel auch den gewünschten Nutzen bringt. Das gilt übrigens nicht nur für Texte aller Art, sondern auch für Podcasts und Videos.

Was ist das Ziel deines Textes?

Man kann es gar nicht oft genug betonen: Dein Leser wünscht sich, dass er aus deinem Schreiben oder deinem Angebot einen Nutzen zieht. Er möchte ein dringendes Problem lösen. Er hat einen Wunsch, den er sich erfüllen will. Oder er hat ein Ziel vor Augen, dem er näher kommen möchte. Er interessiert sich für ein Thema und möchte mehr darüber wissen, er wünscht sich eine Information über ein Produkt, das ihm das Leben leichter macht.

Der Leser möchte seine Zeit für etwas einsetzen, das ihm einen Mehrwert bringt. Überlege dir vor dem Schreiben, was für einen Nutzen dein Leser aus dem Text ziehen soll.

Die Struktur

Jetzt kannst du jetzt beginnen, deinen Text zu strukturieren. In der Regel ist ein lesenswertes Schreiben nach folgendem Muster aufgebaut:

  1. Eine fesselnde Überschrift fängt den Leser ein. Sie sollte nicht zu geheimnisvoll sein, sondern klar darlegen, worum sich der Artikel drehen wird. Welchen Nutzen hat der Leser, wenn er sich die Zeit nimmt, sich mit deinem Text zu befassen?
  2. In einem kurzen (!) Vorspann gehst du darauf ein, warum das Thema wichtig ist oder warum dein Kunde das im Artikel vermittelte Wissen anwenden sollte. Das kann eine persönliche Meinung von dir sein, die du auch als eine solche benennen solltest. Es kann sich auch um einen Fakt handeln. Hier ist es gut, wenn du diesen mit Quellen, Zahlen oder Daten belegst.
  3. Nun spanne deinen Leser nicht weiter auf die Folter: Was kann er tun, um seinem Wunsch näher zu kommen. Wie löst er sein Problem? Gib ihm einen Überblick über die Möglichkeiten, die ihm offen stehen.
  4. Überzeuge ihn noch einmal. Führe ihm den Nutzen vor Augen, den dein Lösungsvorschlag, deine Anleitung, deine Informationen für ihn haben.
  5. Dann gib ihm eine konkrete Anleitung, mit der er in die Umsetzung gehen kann. Das kann in Form eines Fließtextes geschehen. Gerne gesehen sind auch Listen, da sie sehr übersichtlich sind und vom Kunden oder Leser Schritt für Schritt abgearbeitet werden können.
  6. Gib deinem Leser Hilfsmittel an die Hand: Welche Produkte kann er beispielsweise nutzen, um deine Anleitung umzusetzen. Wo kann er im Zweifelsfall nachschlagen, wo findet er Hintergrundinformationen?
  7. Und lasse ihn aus den Erfahrungen anderer lernen. Schreibe ihm, welche Fehler er vermeiden sollte. Das sind Informationen, die für ihn ausgesprochen wertvoll sind.

Die Handlungsaufforderung

Dieser Aufbau eignet sich sehr gut für informative Artikel. Möchtest du den Kunden darüber hinaus zu einer bestimmten Handlung bewegen, einen Kauf zum Beispiel oder einer Terminvereinbarung, dann ist jetzt der richtige Moment gekommen. Platziere einen kurzen, klaren “Call-To-Action”, eine Handlungsaufforderung. Sage deinem Kunden ganz genau, was er nun, in genau diesem Moment tun soll:

  • Buche ein Strategiegespräch mit mir!
  • Trage dich in meinen Newsletter ein!
  • Kaufe mein Buch!

Und gib ihm gleichzeitig sofort die Möglichkeit, das auch umzusetzen. Nenne ihm eine Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse oder gib ihm die Möglichkeit, sich sofort in einen elektronischen Kalender einzutragen. Platziere einen Button auf deiner Website. Stelle ihm dein Newsletter-Formular zur Verfügung. Verlinke zu einem Online-Shop.

Morgen zeige ich dir dann, worauf du achten solltest, wenn du einen Werbebrief konzipierst.

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