21 Tage Texter Tipps #6 Einstieg in das E-Mail-Marketing2019-02-14T02:37:33+01:00

Tipp Nummer 6

Einstieg in das E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing, Newsletter – ist das denn in der Zeit von Social Media überhaupt noch relevant? Schließlich kann man seine Angebote doch auch wunderbar auf Facebook & Co. vermarkten. Ja. Kann man, und ich mache das auch. Allerdings kann ich nicht in den Kopf von Mark Zuckerberg schauen, und so weiß ich nicht, was morgen passiert. Kürzt er die Reichweite? Oder passiert gar so etwas wie im letzten Jahr, als aus DSGVO-Panik etliche ihre Facebook-Seite vom Netz genommen haben?

Eine E-Mail-Liste gehört dir. Und wenn du die Einwilligungen der Empfänger hast, dass du ihnen Nachrichten senden darfst, kannst du damit (fast) alles machen, was du willst. Während du dich um Likes für deine Seite oder Follower auf Instagram kümmerst, solltest du den Aufbau deiner E-Mail-Liste nicht vernachlässigen.

Wie man seine E-Mail-Liste mit Freebies und Landingpages schnell wachsen lässt, darüber werde ich in einem späteren Beitrag schreiben. Heute geht es mir vor allem um den Inhalt und Aufbau deiner E-Mails. Denn wenn der die Leser nicht anspricht, ist jede Mühe umsonst.

Was macht eine gute E-Mail aus?

Grundvoraussetzung dafür, dass sich die Arbeit, die du in deine E-Mail oder deinen Newsletter gesteckt hast, auch wirklich lohnt ist: Dass die E-Mail auch geöffnet wird. Später muss sie natürlich auch noch gelesen und verstanden werden, und der Leser muss reagieren. Doch zunächst musst du dafür sorgen, dass der Empfänger deine Mail nicht in einem Sekundenbruchteil einfach wegklickt.

Wie viele Adressaten deinen Newsletter geöffnet haben, kannst du übrigens anhand der „Öffnungsrate“ erkennen. Sie wird von deinem Newsletter-Provider bereitgestellt. Im Schnitt über alle Branchen werden etwa ein Viertel aller versandten E-Mails auch geöffnet – Beiträge aus dem Bereich Foto & Video doppelt so oft wie Beiträge aus dem E-Commerce.

Die Betreffzeile

Die Betreffzeile der E-Mail ist ihre Headline. Alles gestern im 21-Tage-Texter-Tipp #5 zu den Überschriften Gesagte lässt sich hierauf anwenden. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied zum Artikel: Der Leser kann nicht einfach weiterscannen, ob er vielleicht in den Unterüberschriften noch ein Wort findet, das ihn anspricht. Die Betreffzeile muss ausreichen, um ihm zu zeigen: Das hier ist relevant für dich, es ist interessant, es bietet dir einen Nutzen. Dafür stehen dir – wenn du bedenkst, dass die meisten deiner Leser die Mail auf dem Smartphone erhalten – rund 30 Zeichen zur Verfügung. Du musst Informationen bündeln. (Der letzte Satz umfasst 32 Zeichen inklusive der Leerzeichen.)

Um eine Betreffzeile attraktiv zu machen, solltest du ein kurzes Reizwort verwenden, das dem Leser ins Auge springt, wenn er durch seinen Postkorb scrollt. (Eine Liste von 90 Wörtern findest du im Downloadbereich).

Beliebt sind auch Zahlen: „Die sieben besten Ideen für deine Beetgestaltung“, Wenn-Dann-Konstruktionen: „Das passiert, wenn du diese drei Dinge tust“ und Fragen: „Willst du Supermann werden?“ Bei der Frage ist es wichtig, dass der Leser gedanklich mit „JA“ antworten wird. Sonst ist die Gefahr groß, dass er die Mail mit seinem „Ach, nö!“ dann gleich mit wegklickt.

Der Teaser

Der Teaser eines Newsletters ist eine gute Möglichkeit für uns, noch etwas mehr Information zu liefern, bevor der Leser sich entscheidet, ob er die Mail öffnet. Es handelt sich um eine kurze Vorschau, die dem Leser direkt unter der Betreffzeile im Mailprogramm angezeigt wird. Der Platz, der zur Verfügung steht, ist sehr unterschiedlich. Einige Anbieter, wie web.de oder freenet.de liefern gar keinen Preheader. Auf Android-Telefonen sieht man maximal 40 Zeichen, Outlook zeigt bis zu 255 Zeichen im Teaser an. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte man den Preheader nutzen, sich aber auch hier kurz fassen.

In jedem Fall will der Leser wissen, ob sich der Einstieg in die E-Mail lohnt.

Der Inhalt der E-Mail

Wie ein Artikel beantwortet eine gute E-Mail dem Leser die Fragen:

• Warum soll ich das lesen?
• Welche Vorteile habe ich daraus?
• Was soll ich tun? (Call to action)

Das tut sie in einem kurzen Einstiegsabsatz, einem etwas längeren, erklärenden Absatz, und einem Schlussabsatz, den du auch kurz halten solltest.

Da dir bei der auf schnelle Verwertbarkeit ausgerichteten E-Mail nicht seitenlang Raum zur Verfügung steht, gilt für deine Nachricht:

• Schreibe das Wichtigste zuerst.
• Mache schnell klar, warum sich der Leser mit der Info beschäftigen soll.
• Rufe psychologische Trigger auf (Neugierde, Nutzen, Referenzen zu bereits bekannten Sachverhalten).
• Benutze Adjektive und starke Verben.
• Nutze sprachliche Bilder.

Das morgige Thema wird der Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung sein.

Neuen Content im Downloadbereich findest du dann auch.

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