21 Tage Texter Tipps #15 – Schreibblockaden überwinden2019-02-24T05:15:42+01:00

Tipp 15

Wie überwindest du Schreibblockaden?

Schreibblockaden sind lästig. Sie kommen ohne Ankündigung und am liebsten kurz vor der Deadline. Vorwurfsvoll blinkt der Cursor auf dem leeren Bildschirm. Kein Grund in Panik zu verfallen. Mit ein paar leichten Übungen ist der Kopf bald wieder voll von guten Ideen.

Automatisches Schreiben

Wenn einfach kein guter Gedanke kommen will: Lass die schlechten sprechen! Nimm dir ein leeres Blatt Papier, einen Stift, und schreibe einfach darauf los. Es ist vollkommen egal, was dabei entsteht. Auch eine lange Reihe hmmmmms und ooooohs, oder einfach nur zehnmal der Satz: Ich habe keine Ahnung, was ich schreiben soll, sind okay. Es gibt nur eine Regel: Der Stift darf das Papier nicht verlassen. Schreibe, ohne abzusetzen! Du wirst sehen, es mag sein, dass die ersten Sätze unsinnig erscheinen. Doch schon am Ende des Blattes werden dir wieder sinnvolle Ideen in den Sinn kommen. Halte einfach durch.

Schreiben mit der linken Hand

Ja, es kann sein, dass du das Geschriebene nicht lesen kannst. Aber es ist völlig egal. Du hast dein Gehirn aus der Routine gerissen nun neue Areale angesprochen. Und oft ist es schon das, was nötig ist, um mit neuen Ideen zu starten.

Cluster mit freien Assoziationen

Nimm dir wieder Papier und einen Stift. Schreibe dein Thema in die Mitte des Blattes und – das ist wichtig – zeichne einen Kreis darum. Das dient dazu, beide Gehirnhälften zu aktivieren und deine Kreativität anzukurbeln. Dann spinne frei darauf los: Was für ein Wort oder welcher Satz kommt dir als Erstes in den Sinn? Schreibe ihn auf, zeichne wieder einen Kreis darum und verbinde ihn mit einer Linie mit deinem Thema. Das Gleiche von vorn: Was fällt dir nun ein? Gibt es einen Zusammenhang zu deinem Ursprungsthema, oder hat schon der neue Einfall eine Assoziation ausgelöst? Verbinde. Umkreise. Schreibe eine neue auf. Und lasse keine einzige davon unbeachtet, weil du vielleicht denkst, sie wäre irrelevant. Vielleicht ist sie nur ein Zwischenschritt zu einer genialen Idee. Am Ende der Übung hast du den Kopf wieder frei und zudem eine Stoffsammlung für einen oder mehrere Artikel.

Zufallsgeschichten

Ein kleines Spiel. Ich wende es oft bei der Arbeit mit den Kindern an: Nimm dir ein Buch oder eine Zeitschrift und schließe die Augen. Nun tippe mit dem Zeigefinger auf ein beliebiges Wort. Öffne die Augen und schreibe genau dieses (kein anderes!) auf ein Blatt Papier. Das wiederholst du zweimal. Nun erfinde schnell und ohne langes Nachdenken eine kleine Geschichte daraus. Werde wieder zum Kind. Du wirst sehen: Aus Großmutter, Energiesparlampe und Massendemonstration lassen sich hübsche Ideen entwickeln. Dann wende dich wieder deiner Arbeit zu.

Und wenn alles nicht hilft:

Ein Spaziergang an der frischen Luft, ein wenig Sport, gutes Essen – jede Ablenkung ist besser, als auf ein weißes Blatt Papier oder ein leeres Dokument zu starren. Und dann beginne noch einmal von vorn. Und da Schreibblockaden oft aus Angst resultieren: Denke immer daran: Der erste Entwurf muss nicht perfekt sein. Fang einfach an.

Morgen vertiefe ich das Thema „Werbebriefe“, das du in Texter-Tipp #4 bereits kennengelernt hast: Mit Wissen um die Blickverläufe beim Lesen eines Briefes – sei es auf dem Papier oder am Bildschirm – kannst du die Wirkung deiner Worte erheblich steigern.

Hole dir die Texter-Tipps direkt in dein Mailpostfach

Die 21 Tage sind noch nicht vorbei. Gern sende ich dir deine Textertipps auch per Mail. Verrate mir einfach deine beste E-Mail-Adresse und, wenn du möchtest, deinen Vornamen. Du kannst dich jederzeit selbst aus dem Verteiler austragen.

Marketing by

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?