21 Tage Texter-Tipps: #7 Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung2019-02-14T17:22:23+01:00

Tipp 7

SEO-Texter-Tipps: Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung

Grundlegende Methoden der Suchmaschinenoptimierung – englisch Search Engine Optimization – oder kurz: SEO gehören zum Basiswissen eines jeden, der im Internet mit seinen Texten auch gefunden werden will. Denn, Hand aufs Herz, schaust du noch auf die zweite Seite der Google-Suchergebnisse? Je besser die Position auf Google, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Texte gelesen werden, deine Botschaft wahrgenommen wird und deine Produkte sich verkaufen. Eine Zahl macht es deutlich: Etwa 90 Prozent der Internetuser nutzen Google. An SEO kommt daher niemand vorbei.

Wenngleich das Ranking der Webseite nicht nur von der Ausgestaltung des Textes abhängt, so ist doch die Arbeit am Inhalt maßgeblich für eine gute Positionierung in den Suchergebnissen. Vor allem kommt es hierbei darauf an, Wörter im Text zu verwenden, die von den gewünschten Lesern häufig gesucht werden. Noch bevor der Artikel geplant und geschrieben wird, geht es daher um die

Keyword-Suche

Das geht am besten, indem man sich in die Rolle eines Suchenden versetzt: Was müsste er suchen, um auf den geplanten Artikel geleitet zu werden? Handelt es sich beispielsweise um einen Artikel über Feiern zum Lichterfest im thailändischen Chiang Mai, so könnte die Suche lauten:

  • Wo kann man das Lichterfest in Chiang Mai feiern? oder:
  • Loi Krathong Chiang Mai oder:
  • Lichterfest Thailand Norden

Für die Suche nach passenden Keywords kann man unter anderem das an Google AdWords gekoppelte Google Keyword Tool, Google Suggest oder den KW-Finder nutzen. Eine Übersicht über empfehlenswerte Tools für die Keyword-Suche findest du im Downloadbereich.

 

SEO-Faktor Keyword-Einsatz

Die Domain

Wenn möglich, solltest du dein Haupt-Suchwort im Domainnamen verwenden. Ein Tischler könnte zum Beispiel den Domainnamen “tischlerei-oldenburg.com” wählen. Gerade ortsabhängigen Unternehmen ist die Verwendung ihres Standortnamens in der Domain zu empfehlen. Lässt sich das Keyword nicht direkt in der Domain unterbringen, weil du zum Beispiel unter deinem Namen auftrittst, so sollte es jedoch spätestens im Permalink erscheinen.

Der Link dieses Artikels wird zum Beispiel www.frances-dahlenburg.com/seo lauten.

Metadaten

Der Seitentitel und die Seitenbeschreibung (Metadescription) stellen das Erste dar, das der User in der Google-Suche sieht. Der Titel beschreibt möglichst aussagekräftig den Inhalt des Artikels. Die folgende Metadescription fasst den Inhalt des Textes zusammen.

  • Seitentitel: Einstieg in die SEO | Mit Texten das Google-Ranking optimieren
  • Metadescription: Einfache SEO-Tipps für den Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung: Das muss der Texter bei der Gestaltung der Webseiten-Inhalte beachten.

Es bietet sich an, mit Bindestrichen zu arbeiten: Google erkennt die verbundenen Wörter als jeweils eigenständig an. Also: Google, Ranking, Webseiten, Inhalte

SEO mit Bildern

Google liebt Bilder. Wenn sie richtig eingesetzt werden. Die Bilder einer Webseite solltest du immer mit einem Titel, einer Beschreibung und einem Alt-Tag versehen. Denn nur dann kann Google den Inhalt des Bildes erkennen und entscheiden, ob er für den Leser relevant ist. Auch kann das Bild nur dann in der Bildersuche von Google erscheinen und Traffic auf die Webseite leiten. Verwende auch hier deine Suchwörter. Ein Hinweis: Die Bilder auf der Webseite sollten nicht größer als 150 MB sein, dabei aber die Größe von 300 x 300 Pixel übersteigen.

Der Text

Für den Text gilt zunächst: Er muss dem Leser Mehrwert bieten. Mindestens 300 Wörter sollte ein Artikel umfassen, um von Google positiv bewertet zu werden. Die Zeiten, in denen Seiten mit wahllos aneinandergereihten Suchwörtern ganz oben bei Google rankten, ohne dem Leser etwas Sinnvolles mitzuteilen, sind vorbei. Im Gegenteil. Kommt das Keyword zu häufig im Text vor, kann Google mit einer Abstrafung reagieren. Eine Keyword-Dichte von etwa 5% kann durchaus von Google als Spam eingestuft werden . Generell sollte man sich an einer exakten Keyword-Dichte aber nicht festbeißen.

Auf jeden Fall solltest du das Keyword vorne im Text, im ersten Absatz und in der ersten Überschrift (H1) platzieren. So weiß der Leser sofort, worum es geht. Das gefällt auch Google. Und auch in den weiteren Überschriften (H2 – H6) versuche, dein Keyword unterzubringen.  Apropos Überschriften: Eine strukturierte Gliederung des Textes in mehrere Absätze ist nicht nur leserfreundlich, sondern auch aus SEO-Sicht wichtig.

Ich verwende für die Optimierung meiner Texte das WordPress-Plugin „Yoast SEO“, das mir zu verschiedenen Rankingfaktoren, wie Metadaten, Permalink und Keyword-Dichte im Text ein Feedback gibt.

Präsenz im Internet als SEO-Faktor

Eine Seite, die oft im Internet mit Bezug zu ihrem spezifischen Thema aufzufinden ist, wird von Google als wichtig und somit im Ranking hoch eingestuft. Netzwerke, Foren und Unternehmensportale sind eine gute Möglichkeit, die eigene Seite zu verlinken. Auch Gastbeiträge bieten sich an. Interne Verlinkungen (von einer Seite deines Internetauftritts auf eine andere) und externe Links (auf andere Websites oder von diesen auf deine Seite) sind aus SEO Sicht günstig.

Fazit

Der Inhalt einer Webseite ist ein wesentlicher SEO-Faktor, den jeder beim Texten beachten sollte. Dennoch solltest du nie einen Artikel nur aus SEO-Sicht schreiben. Denn Google will vor allem eines: Mehrwert für die Leser. Der wichtigste Rat von allen lautet daher: Schreibe nie für die Suchmaschine, sondern immer für deine Leser.

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