Meine Vision2019-01-23T01:10:09+01:00

Accra, Ghana, Westafrika 2012

 

Meine Zeit als Lehrerin an der Unique Rock School war eine der prägendsten Erfahrungen in meinem Leben. Eigentlich wollte ich nur ein wenig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Doch nach diesem Jahr stellte ich mein Leben auf den Kopf und fing noch einmal von vorne an. Um nun eine Vision zu verfolgen, hinter der ich wirklich stehe.

Ich will, dass die Guten siegen.

Meine Vision für eine bessere Welt.

Vorgestern habe ich in einem Business-Coaching mit Claudia Grajek mein Lebensziel und meinen Antrieb in Worte gefasst. Es kam ein Satz heraus, der mich selbst überraschte:

Ich will, dass die Guten gewinnen.” Was zunächst sehr vage klingt, ist die Synthese aus all meinen Erfahrungen, Hoffnungen, Ängsten. Meiner Wut. Dieser Satz bezieht sich auf die Politik, die Gesellschaft – und vor allem auf die Wirtschaft. Denn meiner Erfahrung nach spielt die Wirtschaft eine so wichtige Rolle, dass sowohl die Politik als auch die gesellschaftlichen Regeln von ihr bestimmt werden. Im Guten wie im Schlechten.

“Ich möchte, dass die Guten siegen.” Das heißt, ich möchte dazu beitragen, dass nicht die ausschließlich gewinnorientierten und dabei skrupellosen Unternehmen das wirtschaftliche Spiel bestimmen, sondern die Botschaft der fairen Unternehmen gehört und verstanden wird. Dass sie die Marktmacht bekommen. Das sie all jene aus dem Rennen kicken, die mit ihrer Gier unsere Welt zerstören.

 

Ein drogensüchtiger Mann im Slum Jamestown in Accra. Auf Initiative eines in der Region Greater Accra ansässigen Priesters fahren täglich ehemalige Drogenabhängige in die Slums und versuchen, die Menschen zu einem kalten Entzug auf dem Gelände des Priesters zu bewegen. Lebensmittel werden auf den nahegelegenen Märkten als Spende erbeten. Ärzte oder Krankenschwestern, die den Entzug begleiten, gibt es nicht.

Ein drogensüchtiger Mann im Slum Jamestown in Accra. Auf Initiative eines in der Region Greater Accra ansässigen Priesters fahren täglich ehemalige Drogenabhängige in die Slums und versuchen, die Menschen zu einem kalten Entzug auf dem Gelände des Priesters zu bewegen. Lebensmittel werden auf den nahegelegenen Märkten als Spende erbeten. Ärzte oder Krankenschwestern, die den Entzug begleiten, gibt es nicht.

 

Fairen Unternehmen eine Stimme geben

Der Beitrag, den ich leisten kann.

Warum willst du das?“, fragte mich Claudia. Daraufhin begann ich zu erzählen: Von Nestlé, die in Afrika und Südamerika Säuglingsnahrung vermarkten, obwohl diese oft unnötigerweise eingesetzt wird. Milchpulver das mit Wasser angerührt werden muss. In Afrika! Tausende Kinder sind an unreiner Nahrung bereits gestorben. Ich dachte an Monsanto, die mit ihren pestizid-verseuchten Soja-Plantagen nicht nur langfristig die Gesundheit der Endabnehmer riskiert, sondern schon heute weite Regionen Argentiniens unbewohnbar macht. Und was wird aus der Wasserprivatisierung, die ein skrupelloser Nestléchef in den armen Ländern bereits betreibt?

 

 

Unsere Projekte bei den Voluntarios sin fronteras zielen darauf ab, die Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen kindgerecht zu fördern und aufzuklären, sie beim Lernen zu unterstützen und ein Netzwerk für sie zu schaffen, dass sie von Drogen, Gewalt und Kriminalität fernhält.

Unsere Projekte bei den Voluntarios sin fronteras zielen darauf ab, die Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen kindgerecht zu fördern und aufzuklären, sie beim Lernen zu unterstützen und ein Netzwerk für sie zu schaffen, das sie von Drogen, Gewalt und Kriminalität fernhält.

 

Wir motivieren die Kinder der Villa 31 und einem weiteren Elendsviertel der Stadt, gemeinsam mit ihren Freunden nach und nach die Grundschule, die Sekundarstufe und – je nach Persönlichkeit – eine Ausbildung oder das Grundstudium an der Universität zu absolvieren. So sollen sie eine Basis erhalten, um aus dem Milieu der Villa herauszukommen und sich ein normales Leben aufzubauen. Nichtsdestotrotz bleibt für Viele auch mit anerkanntem Abschluss der Wechsel in die regulären Viertel von Buenos Aires schwer. Vorurteile und Diskriminierung auf einem extrem angespannten Arbeitsmarkt sind einige Gründe hierfür.

Sie sollen sich ein Leben aufbauen, und nicht von dem in die Luft und das Wasser abgeleiteten Dreck langsam vergiftet werden. Von Firmen, die jedes Maß verloren haben, bis aufs Blut ausgebeutet. Ich habe Angst, dass sie und Millionen anderer Menschen irgendwann ein Vermögen für Trinkwasser ausgeben, weil ihr Leben davon abhängt. Während Nestlé und Co. in ihrer Gier die Preise immer höher schrauben. Ich möchte nicht im Alter das Versuchskaninchen von Chemie- und Pharmafirmen sein. Ich möchte noch an Flüssen sitzen, im Meer schwimmen, durch einen Wald gehen und einen Fisch essen können.

Und dann gibt es noch einen sehr starken Antrieb: Ich bin wütend. Ich bin viel gereist und habe mit eigenen Augen gesehen, unter welchen Umständen die Menschen in Ghana leben: Ohne Toilette, ohne Zugang zu Gemüse, Obst und Medikamenten. Währenddessen werden sie von der Werbung dazu gebracht, sich selbst und ihre eigenen Produkte für minderwertig zu halten.

 

Unterricht in Ghana / Accra. Es herrscht Platz- und Lehrermangel. Daher werden zwei Klassen in einem Raum unterrichtet

Schulunterricht in Ghana. Hier befinden sich zwei Schulklassen in einem Raum: Während die eine Klasse Rechnen übt, lernt die andere Klasse, zu lesen. Dies wird in der Regel durch ein gemeinschaftliches Sprechen im Chor umgesetzt, so dass lernschwache Schüler nicht auffallen.

 

Ich kenne die verwaisten Landstriche in Argentinien und weiß von den geheimen Nähstuben, in denen die Menschen nicht nur arbeiten, sondern ihr Leben fristen. Ich habe den kontaminierten Odor-Fluss in Accra selbst gerochen und auch den Riachuelo in Buenos Aires – einen der zehn giftigsten Flüsse der Welt. Der Elektromüll, der in Accra nahe des Odor verbrannt wird, kommt zu einem Teil aus Deutschland. Apropos Deutschland: Löhne, die nicht zum Leben reichen, Mieten, die kein Mensch bezahlen kann, von der Geschäftsführung initiiertes Mobbing von Menschen unter Kündigungsschutz: Auch all das finde ich erschütternd unfair.

 

Mein Körnchen Sand

Was von mir bleiben soll

Ich will: Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fair behandeln. Selbständige, die sich klar positionieren und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Unternehmen, die kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt hinterlassen wollen.  Abnehmer, die faire Löhne zahlen. Firmen, für die menschliche Arbeitsbedingungen wichtiger sind als der Gewinn.

“Nun fasse das einmal in einem Satz zusammen“, meinte Claudia. „Und denke dabei ganz groß.“ Es fiel mir schwer. Doch nach einiger Zeit kam mir eben dieser Gedanke, der genau das ausdrückte, was ich fühlte:

Ich will, dass die Guten gewinnen.

Der Satz kam mir banal und völlig übertrieben vor. Und doch bringt er auf den Punkt, wovon ich träume: Die fair, ethisch und nachhaltig agierenden Firmen, die Selbständigen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen, sollen die skrupellosen Wirtschaftsgiganten vom Markt verdrängen. Damit wir uns wieder sicher fühlen können.

Es ist mir klar, dass dies ein Traum ist. Es ist eine Richtung, es ist der Stern, an dem ich meine Arbeit ausrichten will. Doch wenn ich mit meinen Texten und Geschichten dazu beitragen kann, dass faire Unternehmen Kunden gewinnen und so den rein gewinnorientierten Firmen einen Marktanteil abnehmen können, dann habe ich mein Ziel erreicht.

Ich bin Organisationsberaterin, Autorin und Texterin. Ich denke, dass dieser Mix von Kompetenzen gut geeignet ist, um die richtige Ansprache für die Kunden verantwortungsvoller Unternehmen zu finden: Mit scharfsinnigen Texten und emotionalen Geschichten, die dennoch nicht die Realität eines Unternehmens aus den Augen verlieren.

Und eines ist mir noch sehr wichtig: Wir – meine Auftraggeber und ich als ihr Storyteller – brennen für die gleichen Ziele. Das macht unsere Geschäftsbeziehung zu etwas ganz Besonderem: Aus Kunde und Dienstleister wird etwas Neues – ein Team, das sich für Gerechtigkeit einsetzt. Das seine gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Und was gäbe es wohl für eine bessere Voraussetzung, um die Botschaft derer, die für Ethik und Fairness einstehen, kraftvoll in die Welt zu tragen?

Mein Angebot an dich

Du bist selbständig oder Unternehmer(in) mit einer klaren Ausrichtung auf ein faires, ethisches und nachhaltiges Business? Möchtest du auch deinen Kunden von deiner Vision, deiner Mission, von gesellschaftlicher Verantwortung und der spannenden Geschichte dahinter erzählen?

Dann unterstütze ich dich sehr gern dabei. Ganz gleich,

  • ob du dir über deine Unternehmensausrichtung schon vollständig im Klaren bist,
  • ob du schon die grobe Richtung kennst, jedoch noch Schwierigkeiten hast, dein Leitbild in Worte zu fassen,
  • oder ob deine Vision erst noch entwickelt werden muss:

Ich stelle gern mein betriebswirtschaftliches Know-how und meine Fähigkeiten als Texterin in den Dienst deines Businesses. Erzähle mir von deinen Wünschen. Wir entwickeln gemeinsam so richtig gute Ideen und planen die weiteren Schritte.

Am Besten buchst du gleich hier ein kostenloses Gespräch mit mir!

Ich freue mich auf dich.
Herzlichst

Frances Dahlenburg

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